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SPD auf Abwegen?

Nun wird ja in Deutschland bald der neue König gewählt. Die SPD hat mit ihrem brandheißen Kandidaten Steinmeier nicht nur beste Aussichten auf den Job sondern auch die heißesten Wahlwerbespots.

Eben gerade habe ich mir einen dieser Schinken angetan, um mal zu erfahren, was die SPD eigentlich will. Der Frank-Walter sei ja ganz nah bei den Menschen hieß es da. wow. Und der Müntefering hätte irgendein Werk besucht und sich dort mit den Arbeitern unterhalten. Sowas sei ja nicht alltäglich, sondern etwas besonderes. Dazu gabs reihenweise Lächeln und Händeschütteln.

Moment mal! Das erinnert mich doch an was. Na klar! An die gute SED. Die Machthaber sahen sich damals sehr gern als die Elite des Proletariats, also praktisch die auserwählten Arbeiter unter den Arbeitern, an.

Deswegen ließen sie sich, ähnlich pressegeil wie B-Promis, in Fabrikhallen o.ä. ablichten, um als harmloser Teppichknüpfer statt machtgeiler Tyrann dazustehen.

Ist ja ne interessante Analogie ;-)

 

Euer

Florida-rolf

 

 

1 Kommentar 5.5.09 01:32, kommentieren

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Fisimatenten

Die Überschrift ist mein derzeitiges Lieblingswort. Heute morgen habe ich auf dem Fahrrad darüber nachgedacht, wie selten man es sagt, obwohl es so unheimlich heimisch klingt.

Außerdem dachte ich bisher fälschlicherweise, dass man auf dem Papier „Fisematenten“ oder „Fiesematenten“ schriebe, da man es ja auch so ausspricht. Pfui Teufel, da kann man gleich den Grundschulkiller rausholen, denn daß isst so falsch geschriben wi dieser Nebnsaz. Die korrekte Schreibweise ist „Fisimatenten“.

Nachdem wir also den Rechtschreibirrtum terminiert haben, wird es interessant. Kinder unter 12 Jahren bitte den Raum verlassen!

[Übrigens ist diese Aufforderung die beste Möglichkeit jedes minderjährige Blag an den Text zu fesseln und diese Erklärung in eckigen Klammern die beste Möglichkeit sie definitiv loszuwerden]

Zur Sache: Wenn man die Silben trennt hat man schonmal den Nominativ Plural von „fies“ ohne „i“. Aha. Das Problem ist, dass „tenten“ alleinstehend kaum einen Sinn ergibt. „Tente“ oder „Tent“ bedeutet Zelt auf französisch und englisch. Fise Zelte?

Nun hat mich der Forscherdrang gepackt und ich habe zuverlässige und zuverlässigste Quellen angezapft, um Licht in das Dunkel so vieler verzweifelter Herzen zu tragen: Wikipedia.

Redet man dem Volk nach dem Mund ist es kaum zu glauben aber (wikipedia)-wahr, dass die Hypothese aufgestellt wurde, dass das Wort Fisimatenten vom kleinen ganz groß rausgekommenen französischen Gnom Napoleon persönlich kommt. Naja eigentlich von seinen unkeuschen Besatzertruppen, die die deutschem Mädchen aufgefordert hätten ihr Zelt zu besuchen: « Visitez ma tente » (besuchen Sie mein Zelt) oder « Vis y ma tente » (sieh dort mein Zelt).

Die deutschen Mütter hatten aber was gegen den Plan ihrer Töchter sich mit ausbeuterischen Froschfressern zu paaren, um es mal im zeitgenössischen Jargon zu formulieren, sodass ihnen Abends der Ratschlag gegeben worden sei: „Mach keine Fisi ma tenten“.

Scheiße, jetzt kann ich nie wieder Fisimatenten sagen ohne an ungewaschene französische Soldaten zu denken, die Frauen mit Schokolade in ihr Zelt locken. Aber keine Bange.

Glücklicherweise hat das alles nichts mit Zelten oder unkeuschen Soldaten zu tun. Die echte Herleitung des Wortes ist allerdings nur halb so spektakulär – irgendwas mit der lateinischen Amtssprache des ausgehenden Mittelalters. 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fisimatenten

Euer florida-rolf

1 Kommentar 29.4.09 10:49, kommentieren

80 Jahre Mario Kart

Hallo,

meine Güte bin ich heute verpeilt! Sowas soll ja angeblich erst ab 80 Jahren passieren aber ich habe heute tatsächlich Dienstag und Mittwoch vertauscht. Bemerkt habe ich das, als ich von der Uni nach Hause kam und mein Nachhilfeschüler nicht kam. "Wo bleibt de Jung!" dachte ich noch so bei mir als es mir dämmerte. 

Der kommt nämlich erst morgen. Heut hätte ich eine Veranstaltung gehabt, bei der ich natürlich nicht anwesend war *grummel*

Zur Aufheiterung habe ich dann auf YouTube zurückgegriffen, was in diesem Fall kein Griff ins Klo war. Unten sieht man eine Verfilmung von Mario Kart. Aber seht selbst ;-)

Euer

florida-rolf

 

1 Kommentar 21.4.09 16:59, kommentieren

Jochen, Brigitte, Judas, Jesus, Käpt'n Iglu

Hallo,

heute Abend bin ich derart unkreativ und lustlos etwas zu schreiben, dass ich dachte, dass es gerade deswegen eine gute Idee sei meinen Blog hier zu pflegen.

Wollte man meine Lustlosigkeit in Worte fassen, könnte man sich den Duden für Schimpfwörter zur Hand nehmen. Da aber die meisten Menschen eher ein Namenslexikon als eine Bibel der Gemeinheiten  besitzen, kann man auch ersteres verwenden, um dort Schmuckstücke wie "Jochen" oder "Brigitte" zu finden. (Nichts gegen die Jochens und Brigittes dieser Welt. Zumindest nicht gegen jene, die sympathisch sind.) Fraglich ist, welcher Jochen oder welche Brigitte nun sagen: "Sympathisch? Ich? Neee!"

Tja Jochen und Brigitte - hab ich euch durchschaut! ;-)

Fehlt noch Judas, der Verräter Jesu.Tz! Den kann ich auch nicht verstehen!

Da kriegt man ein Gratisabendbrot mit allem Pipapo spendiert, bekommt das Brot geschnitten (gebrochen) und dann hintergeht er seinen Gönner im Austausch für ein paar römische Münzen.

Gehen wir davon aus, dass er aus rein finanziellem Interesse gehandelt hat, dann wäre es nach meiner Rechnung besser gewesen zahlreiche kostenlose Mahlzeiten mit den Jüngern abzusahnen, als die Kohle abzugreifen. Vielleicht konnte Jesus auch einfach nicht kochen oder Judas war es satt, dass sein Brot ständig mit der Hand angegrabbelt wurde.

Ein weiterer Grund Jesus nach rein kommerziellen Gesichtspunkten nicht zu verraten ist die Tatsache, dass Jesus in der Lage war Essen zu zaubern! Zumindest macht er im neuen Testament aus wenig Fisch eine solche Menge, die selbst Käpt'n Iglu neidisch gemacht hätte.

Und Fischstäbchen isst jeder gern - auch Jochen und Brigitte.

Euer (unkreativer),

florida-rolf

 

1 Kommentar 19.4.09 23:16, kommentieren

Von Routern und Backstreetboys

Hallo,

ich werd wahnsinnig heute. Eigentlich müsste ich arbeiten aber mein laptop spinnt hier in der Bibliothek rum! Scheiße...verdammt. es gibt kein Netz. Dat jibbet doch janich! Und ob et da jibbt!

Wenigstens habe ich einen wunderbaren platz mit blick auf den chinesischen wok express und saturn ergattert. Das motiviert allerdings nicht wirklich angesichts des nicht funktionierenden Wlans intensiv zu arbeiten, weil ich das Internet dringend benötige!

Apropo „nötigen“ um die ecke hier steht der für den schlammassel verantwortliche Router – noch befinden sich seine Einzelteile im zusammengebauten Zustand....

Das erinnert mich an den Bierwerbespot, der auch für eine klärende Gesprächssituation mit dem Router passend wäre: „Bitte ein Bit! [oder besser gleich Megabyte]“

Nein...es hilft alles nichts! Aber gut zureden soll ja zumindest bei Pflanzen helfen.

„Guten Tag Herr Gerbara, wie geht es uns denn heute? Haben Sie Durst?“

Danke an dieser Stelle an den lieben Informatiker (derjenige, der Informationen gibt), für die Information, was eine Gerbara ist. Hier nun der Ihnen gewidmete Part des Blogs.

Eine Pflanze, zB eine Gerbara, ist aus fortpflanzungstechnischer Sicht garnicht mal so uninteressant für Gespräche. Das männliche Gewächs der Gerbara treibt es im Sommer gleich mit mehreren Bienen, Hummeln, Wespen und per Umweg ebenfalls gleich zu hundert mit dem weiblichen Gegenstück. Die Romantik bei Kerzenschein bleibt da natürlich etwas auf der Strecke. Zumindest habe ich noch keine Candle-Light Dinner oder Picknicks im Park zwischen einer Blütenpolle und einer hübschen Biene beobachten können.

Blütenbestäubung – man stelle sich vor, den Kram gäbe es auch beim Menschen. Da geht die Frau durch die Stadt und plötzlich wird sie vom Wind (und den darin befindlichen Pollen) so mir nichts dir nichts befruchtet.

Die Feststellung der Vaterschaft dürfte da schwierig werden, sofern die Quelle des Pollenflugs nicht gerade im Umkreis von 3 Metern ist.

Der Mensch ist natürlich anders gepolt! Er überlässt das Überleben seiner Art anderen Kriterien als dem Zufall des Bienen – bzw. Pollenfluges. Es geht in erster Linie um Merkmalskataloge, nach denen Schönheit und somit Fortpflanzungsattraktivität definiert werden.

Nehmen wir doch mal den Quellekatalog als Beispiel. Die Menschen, die dort auf Hochglanz abgebildet sind, empfinden wir nach unsere Maßstäben zumeist als geeignet für die Zeugung eines Kindes, bzw. attraktiv. Unser Hirn ist schon genial. Es gaukelt uns so was wie Attraktivität (auf Hochglanzpapier) vor und dabei will es nur, dass die Gene des Körpers in die nächste Generation weitergereicht werden.

Ein anderes Beispiel sind die Backstreet Boys. Ende der 90er Jahre fanden Millionen von TeenagergehirnINNEN, dass der kompetente Vater für ihr Kind in Form eines choreographiesüchtigen Sängergespannes gefunden worden sei. Theoretisch hätte die Anzahl der Spermien sicherlich gereicht um ganze Konzerthallen mit Kindesglück zu versorgen, wobei der Charakter einer musikalischen Vorstellung eventuell durch die Laborzelte, zwecks massenhafter künstlicher Befruchtung,  ein wenig an Charme eingebüßt hätte.

Das wars! Ich fahr jetzt dahin, wo es Internet gibt, damit ich wenigstens meine unmütigen Gedanken posten kann! Im Vorbeigehen werde ich dem Router einen Klaps verpassen – es soll nur zu seinem besten sein ;-)

Euer

florida-rolf

 

 

1 Kommentar 16.4.09 12:55, kommentieren

Gerbara Versuch

Hallo liebes versuchskanninchen,

vor 5 sekunden ist es geschehen: ich habe mir selbst gratuliert! So was sollte man besser für sich behalten aber ich posaune es in die welt hinaus und das obwohl ich völlig unmusikalisch bin. Schrecklich klingt es trotzdem nicht, denn die nachricht ist so gut, dass ich völlig aus dem häuschen bin.

Was ist geschehen? Warum verlasse ich das haus? Wie kann ich da überhaupt tippen? Man hat mich für würdig genug gehalten mir eine EINS zu geben für ein seminar in der uni.

Wenn du jetzt einen starken drang verspürst mir blumen und geld zu schicken, dann bitte nur gerbaras und keine rosen, davon hab ich schon so viele.

„gerbaras“ das ist so ein wort, was ich zwar kenne aber dessen semantischer gehalt sich meiner expliziten erkenntniswelt entzieht, sprich: ich habe nicht die geringste ahnung von welcher pflanze ich spreche, wenn mir das wort „gerbara“ über die lippen kommt.

Schreibt sich das ding so? Hört sich fast nach einem frauennamen an...barbara...gerbara.

Jedenfalls mache ich hier und jetzt ein experiment, habe ich mir vor 6 sekunden überlegt. Also, lauscher aufgesperrt, du bist jetzt versuchskanninchen. Übrigens gratulation zu den schicken herunterhängenden grauen ohren, stehen dir gleich viel besser als die alten ;-)

Damit das hier auch alles seine richtigkeit hat, wird das experiment in einem vorbildlichen versuchsprotokoll verewigt:

Material: ein computer, ein internetanschluss, ein lebendes gehirn eines lesers, zwei nicht lebrakranke hände, eine gerbara.

Durchführung: der internetuser, der diesen grandioses eintrag unter heißen glückstränen liest, schreibt mir was eine gerbara ist (gästebuch/kommentar). sobald dies geschehen ist, werde ich meinen nächsten eintrag der gerbara und dem lebenden gehirn des freundlichen nutzers widmen, der mitmacht.

Ergebnis: [...]

Bitte nimm teil, sonst bin ich traurig und deprimiert. Die familia duldet keine drückeberger, capice?

Euer

pate, florida-rolf

 

 

2 Kommentare 20.2.09 11:50, kommentieren

Super-RTL wegpusten

Hallo you,

Nach erstaunlich langer Zeit der Schreibabstinenz habe ich nun meinen Weg in die virtuelle Welt des Blogs zurückgefunden. Dazu bewegt hat mich die Seite www.klopfers-web.de, die einigen von Euch vielleicht schon bekannt, ach was sag’ ich, berühmt berüchtigt ist! Aus diesem Grund ist es auch nicht notwendig sie zu bewerben obgleich ich genau dies mit dem ersten Satz  getan habe (für meine Leser, die soeben von Super-RTL ins Internet schauen: Der erste Satz ist die Buchstabenreihe nach dem „Hallo!“. Wie tragisch! Werbung machen ohne es zu wollen, obwohl man es will, und dann auch noch präzise auf diesen Umstand hinweisen ist schließlich nicht mal mehr Schleichwerbung sondern eher das Resultat des Tatbestandes der Entleerung einer Flasche Wodka innerhalb von 20 Sekunden (diverse Videos unter Youtube unter dem Suchwort „Wodka auf ex“.

Allen potentiellen Nachahmern (damit meine ich vorrangig die Super-RTL Zuschauer) sei nur eines gesagt: Bitte tut es! Vielleicht tötet es ja genau die richtigen Gehirnzellen ab. Beispielsweise der Fernbedienungsscheitellappen gleich neben dem Sprachzentrum. Damit wäre man gezwungen für den Rest des Lebens einen einzigen Sender auf identischer Lautstärke zu schauen, bzw. zu glotzen, vorausgesetzt man schaltet die gute alte Röhre vor dem Saufen ein. Mein Fernseher beginnt immer auf Programmplatz 1 wenn ich ihm gnädigerweise Stromzufuhr und die Betätigung des „On/Off“ Knopfes verabreiche. Programmplatz 1 ist die ARD. Gott habe sie seelig!

Vielleicht helfen ja Sendungen wie „5.9.2008, 20.45 Mit Jesus per du, Aus der Reihe ‚Hier und Heute’“ dem auf der Altar der Intelligenz geopferten Suba-Ärdäell Suschaua, wieder auf den Pfad der Tugend zurückzukehren. Amen.

Nun, worauf ich eigentlich hinaus wollte ist etwas anderes, das ich heute erlebt habe. Eine Freundin von mir, die sich derweil im Ausland befindet hat sich an der Hand verletzt und ich wollte ihr in meiner Zuneigung per Mail Trost spenden. So sendete ich ihr einen „Ich puste mal“ 6000 km weit und über einen 3000 m tiefen Teich! Das soll mir mal jemand nachmachen.

Hat sich jemand schon mal gefragt, warum man eigentlich auf frische Wunden anderer Personen pustet? Ich meine, immerhin pustet man ja auch nicht auf seine eigenen Wunden! Oder hat jemand schonmal beobachtet, wie sich jemand seinen soeben zugezogenen offenen Armbruch (das bedeutet, dass der Knochen unter enormen Blutverlust aus der Haut hervorsticht) mit Pusten verarztet? Immerhin befinden sich im menschlichen Atem, in Art und Größe je nach Sprecher unterschiedlich, natürlicherweise Speicheltröpfchen, bzw. Speichelbömbchen sowie Bakterien und in Ausnahmefällen Speisereste. Mutter Natur hat uns da sozusagen mit einem reichhaltigen Repertoire ausgestattet.

Diesen Cocktail injiziert man durch Pusten in die Wunde! Wen das anmacht bitte ich sofort diese Seite zu verlassen und sich näher mit der Wodka-ARD Methode zu befassen.

Ich verbleibe mit besten Grüßen

Euer

florida-rolf

Diesen Eintrag habe  ich vor mehreren Monaten geschrieben aber bisher noch nicht veröffentlicht, sodass ich mich nun dazu durchgerungen habe, die olle Kamelle auf diese Seite zu hochzuladen.

 

 

 

 

 

 

1 Kommentar 17.2.09 17:08, kommentieren

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