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Guten Morgen Paris

Moin,

es hat mal wieder gefühlte Wochen bis zum einem neuen Eintrag gedauert, was daran liegt, dass der letzte Eintrag mehrere Wochen zurückliegt. Hiermit attestiere ich mir Schreibfaulheit, was zwar immer noch besser ist als andere Fäulnisse wie Lepra, jedoch die gleichen Reaktionen bei sich nähernden Menschen hervorruft: "Pfui Teufel! Igitt! Uää!"
Keine Angst ich bin nicht ansteckend, schließlich hast du ja schon die Motivation bewiesen auf diese Seite zu gehen und zu lesen. Danke, ich bin zutiefst gerührt *Taschentuchschnief*. Was gibts neues?

Derweil weile ich nach wie vor nicht in einem Fort sondern in Bordeaux in einer Gastfamilie. Nun bin ich ja wahlrlich kein Lästermaul aber man muss einfach mal sagen wie es bei denen ist: S-c-h-e-i-ß-e. Deswegen suche ich jetzt nach einer besseren Bleibe, zB ein Schloss (wer weiß, vielleicht belagern die Engländer ja demnächst mal diese Stadt. Dann würden sich meine vier Wände als äußerst nützlich erweisen).
Leider befanden mich die hiesigen Adligen als WG-unwürdig und so habe ich meine Ansprüche ein wenig heruntergeschraubt und suche nun nach jeder Bleibe, die ein wenig besser ist als eine Brücke und im Stadtzentrum liegt. Gesagt getan. Nichts gefunden.

Paris habe ich hingegen echt schön gefunden! Die Sonne schien mir auf den Wanst während ich Orte wie den Eiffelturm oder Sacré Coeur mit meinem blauen Blut beehrte. Nachdem ich vergeblich nach Wohnungsannoncen für "Versailles" Ausschau gehalten hatte, besichtigte ich andere Örtlichkeiten wie McDonald's, Toiletten, Supermärkte und natürlich die Metro. Für alle, die es noch nicht wissen: Das Teil fährt auf mit Luft gefüllten übergroßen Reifen, die einen Sound wie bei der Formel 1 machen. Das liegt neben der Konsistenz des Fahruntersatzes wohl auch daran, dass die Metrofahrer versuchen ähnliche Geschwindigkeiten wie Rennwagen zu erreichen (meine Theorie: Die Fahrer spritzen sich vor Fahrtantritt irgendwelche Aufputschmittel, zB Fremdurin). In den Wagons selbst ist es stickig und voller Pinguine, die auf ihrem Iphone spielen. Glücklicherweise zelebrieren sie dabei keinerlei artspezifische Paarungsrituale oder versprühen nicht einen ähnlichen Fischgeruch wie das Vorbild, nach dem sie sich kleiden.

Jaaa Paris, die Stadt der Liebe oder anders gesagt: Paris, die Stadt der nervigen Päärchen. Das Sprichwort "Päärchen verpisst euch, keiner vermisst euch" trifft hier zu, denn an jeder touristisch interessanten Ecke lungern sie rum wie die Tauben. Da gehen einem Dinge wie "Füttern verboten!" durch den Kopf, wobei die Vorstellung Liebespaare mit alten Brotkrumen zu verköstigen meinen Lachmuskel reizt.

So, nun aber genug des Geschwafels, ich habe in einer halben Stunde Unterricht. Natürlich geht es um den Fall der Mauer heute vor 20 Jahren. Hurra! Ich werde auf den Tischen und Schulheften tanzen wie die Menschen auf der Mauer. Eher nicht. Ich bin ja seriös wie "Serious Sam".

Verplante Grüße
Euer
florida-rolf

9.11.09 09:37

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